Abschlussprüfung bestanden – Endlich Steuerfachangestellte!

Vicky ist frischgebackene Steuerfachangestellte. Am 31. Januar hat sie ihre Ausbildung nach nur zweieinhalb Jahren erfolgreich abgeschlossen. Nun gibt sie uns einen kleinen Einblick in ihre Prüfungsvorbereitung und wie ihre Abschlussprüfung abgelaufen ist.

Abschlussprüfung bestanden

Recht schnell stand für mich fest, dass ich meine Ausbildung von 3 Jahren um ein halbes Jahr verkürzen möchte. Die Connex als Arbeitgeber hat mich hierbei großartig unterstützt. Den Schulstoff des letzten halben Jahres habe ich mir größtenteils selbst erarbeitet. Meine Lehrer und Kollegen standen mir hierbei mit Rat und Tat zur Seite und haben mir Übersichten zum zu erarbeitenden Lehrstoff erstellt.

Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt führt jedes Jahr zahlreiche Seminare in Hinsicht auf die Abschlussprüfungen durch. Sehr zu empfehlen sind die Seminare zur Einkommens- und Umsatzsteuer. Hier werden beide Steuerarten in jeweils einer Woche umfassend erarbeitet, Prüfungsfälle trainiert und viele wertvolle Tipps gegeben. Es lohnt sich den Ausbilder auf ein solches Seminar anzusprechen.

Auch in der Niederlassung wurde mir die Möglichkeit gegeben, mich auf die Prüfungen vorzubereiten. Meine Kollegen hatten alle stets ein offenes Ohr für mich und haben mich bei der Vorbereitung unterstützt. Wir haben alte schriftliche Prüfungen erarbeitet und die Prüfungssituation simuliert.

Ende November war es dann soweit – die schriftlichen Prüfungen

Am ersten Tag ging es in Rechnungswesen mit 120 Minuten und Wirtschafts- und Sozialkunde mit 90 Minuten zur Sache. Am nächsten Tag stand dann Steuerwesen mit 150 Minuten auf dem Plan. Wichtig ist bei allen schriftlichen Prüfungen das Zeitmanagement. Haltet Euch nicht lange an Fällen auf, bei denen Ihr unsicher seid. Schweift nicht zu sehr aus und antwortet möglichst kurz unter Angabe der Paragraphen. Und vor allem lasst Euch nicht verunsichern!

Nach gefühlt endlosen Wochen habe ich dann Mitte Januar endlich meine Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen und die Einladung zur mündlichen Prüfung erhalten. Meine Kollegin hat mit mir nochmal den Stoff aufgefrischt, meine offenen Fragen geklärt und die mündliche Prüfung simuliert.

Die letzte Hürde – die mündliche Prüfung

Und am 31. Januar war es dann endlich soweit. Meine Nervosität an diesem Tag war riesig. Zuerst wurde ich in den Vorbereitungsraum gebeten. Dort wurden mir drei Stapel mit den Themen Steuerwesen, Rechnungswesen und Wirtschafts- und Sozialkunde vorgelegt. Ich durfte insgesamt zwei Blätter ziehen und musste mich für ein Thema entscheiden. Danach hatte ich zehn Minuten, um meinen Vortrag vorzubereiten. Anschließend ging es in den Prüfungsraum. Dort wurde ich von vier Prüfern empfangen. Nach meinen Vortrag kam die Fragerunde, bei der Fragen querbeet gestellt wurden.

Aber keine Panik, die Prüfer selbst standen irgendwann einmal auch in einer mündlichen Prüfung und mussten ihr Wissen unter Beweis stellen, um den Abschluss zu schaffen. Sie wollen Dich nicht verunsichern, sondern Dich mit ihren Fragen nur in die richtige Richtung lenken bzw. auf die bessere Note bringen. Der mündliche Teil dauert circa 30 Minuten und die vergehen ganz schnell. Danach muss man kurz warten und bekommt anschließend sein Ergebnis. Meine Freude über die bestandene Prüfung war riesig und meine Anspannung komplett verflogen. Am nächsten Tag war ich direkt den ersten Tag „richtig“ arbeiten und wurde von meinen Kollegen mit einem wunderschön dekorierten Tisch überrascht.

Alles in allem kann ich nur sagen: Ihr schafft das auch! Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle der Connex und meinen Kollegen der Niederlassung Eisleben aussprechen, die mich immer so toll unterstützt haben!

 

1 Kommentar

  1. Michaela Michaela
    1. Juni 2017    

    Hallo ich drücke dir die Daumen, dass du lange Freude in deinem Ausbildungsbetrieb hast. Wer liest schon gerne Stellenangebote wenn er nicht muss. Ich erinnere mich noch an meine Abschlussprüfung. Es war als ob mir ein stein von der Seele gefallen war, all die Anspannung war verflogen. Solche Gefühle erlebt man selten, deshalb ist das Genießen der selbigen auch so wichtig.

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