Zwischenprüfung – auf halbem Weg zum Steuerhelden

Lisa Jänichen ist Azubine in Dresden

Für unsere Azubis des zweiten Lehrjahres wurde es am 8. bzw. 9. März zum ersten Mal ernst – die Zwischenprüfung in ihrer Ausbildung zum Steuerfachangestellten stand an. Diese dient dazu, sich und seinen Kenntnisstand nach 1,5 Jahren Ausbildung einordnen zu können. Während sich manche Azubis mit einer Lernwand im Büro auf die Prüfung vorbereiteten, nahmen andere Azubis an Vorbereitungsseminaren teil und bildeten Lerngruppen in der Berufsschule. Nachdem nun alles geschafft ist, berichten uns einige Azubis von ihren Erfahrungen, wie sie sich auf die Prüfung vorbereiteten und wie diese abläuft.

 

Wie lief die Vorbereitungszeit für die Prüfung bei Euch ab?

Zwischenprüfung

Leon, Auszubildender der Niederlassung Sangerhausen

Leon: Ich habe mir eine Woche vor der Prüfung Urlaub genommen, um in Ruhe zu Hause zu lernen. Zuvor habe ich die Zwischenprüfungen der letzten Jahre angeschaut, um zu sehen was für Fragen und Aufgaben gestellt werden.

Meiner Meinung nach ist Rechnungswesen am schwierigsten, daher habe ich meinen Fokus beim Lernen besonders hierauf gelegt.
William: Aus dem Internet und auch von unseren Berufsschullehrern haben wir Prüfungen der vergangenen Jahre zum Durcharbeiten bekommen. Wir haben uns die einzelnen Themen gegenseitig wieder und wieder erklärt, bis wir es alle geschnallt hatten.

Zudem war ich mit Klassenkameraden und anderen Connexianern zu einem Vorbereitungsseminar. Hier wurden wir in kleiner Runde von unserem Dozenten auf Herz und Nieren geprüft.
Lisa: Ich habe schon Weihnachten langsam angefangen für die Zwischenprüfung zu lernen und dann in den letzten zwei Wochen vor der Prüfung noch einmal so richtig gepaukt.

Welchen Sinn und Zweck hat die Zwischenprüfung?

Leon: Ich finde es sehr wichtig, schon einmal zu sehen, wie eine Prüfung der Steuerberaterkammer abläuft. Dadurch ist man bei der Abschlussprüfung weniger aufgeregt und kann sich besser auf die Prüfung konzentrieren.

William: Genau. Außerdem ist die Zwischenprüfung gut zur Selbsteinschätzung. Wo stehe ich, wo trägt meine Vorbereitung Früchte und wo ist noch Bedarf.

Und wie läuft eine Zwischenprüfung ab?

Zwischenprüfung

William, Auszubildender der Niederlassung Halle

William: Die Zwischenprüfung läuft genau wie die Abschlussprüfung ab. Sie ist in drei Fächer unterteilt: Rechnungswesen, Steuerlehre und Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Alle Prüflinge eines Bundeslandes finden sich an dem Prüfungsort ein und warten gespannt.

In Sachsen-Anhalt fand sie am 09. März 2016 im Ramada Hotel in Magdeburg statt. In einem riesigen Konferenzraum kamen über 100 Prüflingen aus ganz Sachsen-Anhalt zusammen. Wir sollten alle um 8.00 Uhr vor Ort sein und um 8.30 Uhr ging es dann mit der ersten der drei jeweils einstündigen Prüfungen los. Dazwischen hatten wir je 30 Minuten Pause zum Kraft tanken.

Lisa: In Sachsen fand die Zwischenprüfung bereits am 08. März 2016 statt. Um 8:00 Uhr fing es mit Steuerlehre an. Auch wir hatten für jedes Fach eine Stunde Zeit, um die Aufgaben zu erfüllen.

Während ich mich in Steuerlehre und Rechnungswesen etwas beeilen musste, hatte ich in Wirtschaftslehre dagegen genügend Zeit, um meine Antworten noch einmal in aller Ruhe vor der Abgabe zu kontrollieren. Im Großen und Ganzen waren die Aufgaben alle gut machbar.

Wann gibt es die Ergebnisse und gehen diese in die Gesamtwertung mit ein?

Leon: Die Ergebnisse gibt es meistens zwei Monate später, also Mitte Mai. Diese werden einmal zum Prüfling nach Hause und einmal zum Ausbildungsbetrieb geschickt. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es gelaufen ist.

William: Allerdings haben die Ergebnisse nur informativen Charakter. Sie zählen weder zu den Leistungen in der Berufsschule noch zu den Leistungen der Abschlussprüfung.

 

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